Du trainierst für den Alltag!

Nicht, damit Du fit fürs Training wirst 😉

Der Alltag ist das, was am Ende zählt.

Denn in Deinem Alltag verbringst Du die meiste Zeit.

Der Alltag ist das, in dem Du Dich wohl, belastbar, kraftvoll, vital fühlen möchtest 😀 💪

Und der Alltag stellt Dich vor die Herausforderungen, die es zu meistern gilt.


Welche Alltagssituationen bergen ein erhöhtes Risiko für Malheure z.B. in Bezug auf Beckenboden und Blase?

👉 Das Heben von Gegenständen (schwere Einkaufstaschen, Getränkekisten, ein Sack mit Blumenerde, Blumenkübel, die von A nach B gerückt werden).
👉 Das Heben von Kindern, Enkelkindern, Nichten/Neffen.
👉 Das Heben von Katzen/Katern, die bereits in die Jahre gekommen sind (und deswegen nicht mehr überall hinaufhüpfen können) und z.T. über eine imposante Erscheinung verfügen (natürlich rein auf die Rasse bezogen, denn so ein Maine-Coon Kater oder eine Norwegische Waldkatze bringt schon einiges auf die Waage 😉). Das Gleiche gilt natürlich auch für Hunde, die vielleicht auch nicht mehr so fluffig in den Kofferraum springen.

Diesen aha-Effekt hatte eine meiner Teilnehmerinnen nämlich vergangenen Dienstag, als ich auf diesen Punkt zu sprechen kam. Ich hatte nur die Gegenstände und die Kinder/Enkelkinder erwähnt. Und sie dachte so bei sich: „(Klein)Kinder, betrifft mich nicht mehr. Über Enkelkinder muss ich mir noch keine Gedanken machen. Aber meine Kater!“

Ich habe den Kater einmal online gesehen. Ja, der wiegt ein paar Kilo (mehr)! Ist ja auch einer der besagten Langhaarkatzen ☺

Wie komme ich nun heil durch solche Alltagssituation?

Indem ich Atmung, Bauchmuskulatur und Beckenboden ihrer Funktion entsprechend schlau, sprich koordiniert, einsetze und so ein eventuelles Malheur vermeiden kann.

Und nicht nur das, SONDERN ich entlaste damit auch noch meinen Rücken!

Denn wann schießt es einem am häufigsten in den Rücken?

Bei genau den genannten Aktionen.

Vor allem, wenn ich dann noch eine Drehbewegung einbaue (weil ich vielleicht den schweren Gegenstand vom Boden in den Kofferraum oder das Kind in den Kindersitz heben möchte).

MERKE: Atmung, Bauchmuskulatur und Beckenboden funktionieren als synergistische Einheiten, also MITEINANDER.

Das Ganze funktioniert übrigens auch prima im Krafttraining. Wer also einer regelmäßigen Trainingsroutine im Fitness Studio nachgeht, kann mit dem funktionalen „gewusst wie“ im koordinierten Einsatz von Atmung – Bauch – Beckenboden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen 👍

Wer sich von diesem Hinweis mit Aussicht auf malheurfreiere und kraftvolle Alltagssituationen angesprochen fühlt, darf sich gerne für eine praxisnahe Stunde bei mir melden 😊

Wie sieht es mit euren Erfahrungen in diesen Situationen aus?